Mönchswaldgemeinde Mitteleschenbach im fränkischen Seenland




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November 2012 - Die vorgezogene Dachsanierung erfolgt!



Das Hauptdach der Mönchswaldhalle wurde in den letzten Wochen erneuert und damit der erste Schritt zur Generalsanierung der inzwischen 31 Jahre alten Mehrzweckhalle vorgenommen. Bei der Sanierung des Daches wurden die undichten Eternitplatten entsorgt. Es wurde eine komplette Verschalung mit einer Dampfsperre, die auch als zweite wasserführende Schicht dient und darüber eine dem heutigen Stand entsprechende Wärmedämmung aufgebracht. Eingedeckt wurde das Dach letztlich mit einem Blechdach. Die Photovoltaikanlage die sich bereits seit 2004 auf dem Dach der Mönchswaldhalle befand wurde durch den Pächter des Daches abgebaut und anschließend von ihm auch wieder installiert. Die Aufständerung entfällt in Zukunft, zum Ausgleich des Minderertrages wurde dem Pächter vom Gemeinderat zugesagt, dass er künftig auch die Nordseite des Gebäudes pachten kann. Für die Winterzeit steht ab 01. Dezember 2012 die Mönchswaldhalle für den Sport- und Veranstaltungsbetrieb wieder zur Verfügung.

Sommer 2012 - Das Land Bayern fördert die Generalsanierung

Mit Bescheid vom 28.06.2012 erteilte die Regierung von Mittelfranken die schulaufsichtliche Genehmigung der Generalsanierung. Damit ist der Grundstein für eine Förderung nach Art. 10 FAG gelegt. Die Maßnahme kann nun zum Zwecke des Schulsports vom Freistaat Bayern gefördert werden. Mit Bescheid vom 11.07.2012 wurde dann auch eine Förderung in Höhe von 341.000 € in Aussicht gestellt und ein vorzeitiger Baubeginn zugelassen. Nachdem Mitteleschenbach "nur" eine kleine Grundschule hat, werden die förderfähigen Kosten auf das Maß einer "Kleinsporthalle" gedeckelt. Die Mönchswaldhalle entspricht aber einer etwa doppelt so großen "Einfachsporthalle". Es können daher bei der Zuschussberechnung nur 874.600 € berücksichtigt werden. Die übersteigenden Kosten hat die Gemeinde alleine zu schultern. Dennoch sind wir für die Förderung dankbar!


Mitteleschenbach als Beispielgemeinde zu den Finanzausgleichgesprächen im Bayerischen Fernsehen


Am 22. Juni 2012 fanden in München die Finanzausgleichsgespräche zwischen dem Finanzminister und den kommunalen Spitzenverbänden statt. Für den Bericht in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens wurde Mitteleschenbach als Beispiel einer finanzschwächeren Gemeinde gezeigt.

Die Steuerkraft der Gemeinde Mitteleschenbach liegt im langjährigen Mittel nur bei etwa 80 % des Landesdurchschnitts. Obwohl die Gemeinde in den letzten Jahren sehr viel investierte, liegt die Verschuldung mit 225 €/Einwohner deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Dies wird sich aber in den nächsten Jahren deutlich verändern. Mit der Sanierung der Mönchswaldhalle (1,3 Mio. €) und der Erneuerung der Kläranlage (1,6 Mio. €) stehen zwei große Projekte an. Nur für die Mönchswaldhalle gibt es staatliche Zuschüsse (ca. 300.000 €), der Rest muss über Darlehen und Beiträge der Bürger finanziert werden.

Mitteleschenbach ist auf eine Verbesserung des Finanzausgleichs angewiesen. Erfreulich ist, dass der Staat den Kommunen im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung stellt und dies vor allem auch kleinen Gemeinden zu Gute kommen soll.

Den Bericht des Bayerischen Fernsehens sehen sie hier:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/politik-kommunalausgleich-gemeinden100.html

 

Die Ausgangssituation - Stand Oktober 2011

 Ansicht von West - Haupteingang
Ansicht von West - Haupteingang

Nordansicht - Nebeneingang

Westansicht - Haupteingang

Mönchswaldhallensanierung

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In den vergangenen Monaten befasste sich der Gemeinderat wiederholt mit der Frage der Mönchswaldhallensanierung. Die anstehende und dringend erforderliche Sanierung mit dem enormen Kostenaufwand von rund 1,3 Mio. € beschäftigte nicht nur den Gemeinderat, sondern –wie ich aus vielen Gesprächen weiß- auch Sie, die Bürgerschaft.

Die Mönchswaldhalle, konzipiert als „Mehrzweckhalle“ zur Nutzung als Sport- wie auch als Veranstaltungshalle ist inzwischen seit 30 Jahren in Betrieb(die erste große Veranstaltung war im Januar 1982)! Neben den üblichen Reparaturarbeiten wurde in den 90’er Jahren auf den undichten Flachdächern über den Nebenräumen eine Dachkonstruktion mit Trapezblech aufgebracht. Weitere größere Sanierungsarbeiten wurden über die Jahrzehnte nicht vorgenommen!

Die Ausgangslage:
Warum muss die Mönchswaldhalle saniert werden? Folgende eklatante Mängel bestehen:

1. Undichte Dächer Sowohl das Hauptdach (Eterniteindeckung) als auch die doppelte Dachkonstruktion über den Nebenräumen (Flachdach wie auch Aufbau) führen trotz aller Abdichtungsbemühungen dazu, dass immer wieder an verschiedensten Stellen Wasser eindringt!
2. Hallenboden Der Sportboden, insbesondere der Aufbau des Schwingbodens ist am Ende. Der Boden senkt sich bei Belastung zum Teil punktuell, zum Teil großflächig ab. Dies rührt daher, dass der Bodenaufbau des Schwingbodens kaputt ist. Durch Einzelflächenreparaturen konnten wir die letzten Jahre „überbrücken“, auf längere Sicht ist dies jedoch keine Lösung.
3. Heizung Die Heizung (Ölheizung) stammt aus dem Baujahr 1980 und kennt so gut wie keine Steuerung. Dies ist mit ein Grund für den hohen Heizölverbrauch. Die Störungen häufen sich, ein Ausfall nach 30 Jahren wäre auch nicht verwunderlich.
4. Wärmedämmung Die Mönchswaldhalle kennt so gut wie keine Wärmedämmung. Lediglich die Decke wurde mit wenigen Zentimetern Rollisol gedämmt. Der Stand entspricht nicht im Geringsten heutigen Anforderungen und führt mit der überalterten Heizung dazu, dass in den letzten Jahren, jährlich rund 15.000 bis 17.000 Liter Heizöl verbraucht wurden. Bei den Preisen von 1980/81 wäre das kein Thema, aber heute !?
5. Sicherheitsanforderungen Sowohl brandschutztechnisch (z.B. Holzdecke im Foyer) wie auch elektrotechnisch entspricht manches nicht mehr den heutigen Vorschriften.

Die vielen offensichtlichen Probleme führten dazu, dass die Gemeinde im Januar 2010 beim Architekten Klaus Gerbing ein Sanierungsgutachten in Auftrag gab. Am 25. Oktober 2010 stellte er seine Analyse dem Gemeinderat vor und kam dabei auf einen Sanierungsaufwand von rund 1,3 Mio. €. Beinhaltet sind dabei im wesentlichen die energetische Sanierung, die Umstellung auf eine Pelletheizung, die Erneuerung der Dächer und des Turnhallenbodens und der Austausch der Fenster und Türelemente. Mit erforderlich ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Erneuerung der Heizungsinstallation und der Elektroinstallation, Lampen etc..

Bei diesem beträchtlichen Kostenaufwand stellte sich natürlich auch die Frage, ob die Mönchswaldhalle als Mehrzweckhalle auch räumlich den heutigen Bedarf erfüllt. Wenn man die Belegungssituation für die Nutzung als Sporthalle (i.d.R. von Montag bis Donnerstag) und die Abläufe bei Veranstaltungen betrachtet, zeigt sich auch hier ein deutlicher Verbesserungsbedarf.

1. Durch die Vielzahl der Gruppen reicht die Mönchswaldhalle als Sporthalle in den Wintermonaten nicht aus. Es wird auch heute bereits die Schulturnhalle und inzwischen zum Teil auch der Bürgersaal belegt. Gleichzeitig steht der Nebenraum der Mönchswaldhalle (Bar im Fasching) weitgehend leer und ungenutzt. Durch den Einbau eines anderen Bodens könnte der Raum als „Gymnastikraum“ genutzt werden und so kleineren Gruppen, die keine große Sporthalle brauchen, zur Verfügung stehen.
2. Es stehen nur zwei Umkleideräume, mit allerdings sehr großzügigen Dusch- und Waschräumen, zur Verfügung. Im Veranstaltungsfall wird davon eine Umkleide als Besuchergarderobe genutzt, so dass dann nur noch ein Umkleideraum zur Verfügung steht. Dies ist verbesserungsbedürftig, sowohl im Trainingsbereich, wenn mehrere Gruppen gleichzeitig und unmittelbar hintereinander in der Halle sind bzw. sein sollen, als auch bei Veranstaltungen.
3. Eine Garderobe gehört sinnvoller Weise in den Eingangsbereich. Durch eine Verlegung des Behinderten-WC’s vom Eingangsbereich im Foyer in den Umkleidetrakt könnte die Garderobe an der richtigen Stelle platziert und ein Behinderten-WC im Umkleidetrakt geschaffen werden, das dann auch bei einem Nichtwirtschaftsbetrieb zur Verfügung stünde.
4. Die Mönchswaldhalle kennt bis heute keinen Putzmittelraum!
5. Die Lagerräume für die Sportgeräte und die Einrichtung für den Veranstaltungsbetrieb (Tische, Stühle – möglichst getrennt für alt und neu, Bühne, Theaterbühne, Dekorationsmaterial, Lautsprecheranlagen etc.) reichen für eine sinnvolle und werterhaltende Einlagerung nicht aus.

Im Hinblick auf diese Punkte wurde auch das Raumprogramm nochmals überdacht. Trotz aller Überlegungen zeigte sich, dass dies im bestehenden Gebäude nicht untergebracht werden kann. Von weitergehenden Wünsche, die es durchaus auch gäbe, ganz zu schweigen. Architekt Gerbing entwarf um den Seiteneingang auf der Nordseite einen kleinen Anbau mit rund 70 qm Nutzfläche, mit dem die genannten Probleme weitgehend behoben werden könnten, ohne dass dabei in die in die bestehende Bausubstanz größer und damit kostenträchtig eingegriffen werden müsste. Der Anbau ist so geplant, dass er auch mit einem zeitlichen Versatz zur Sanierung realisiert werden kann. Die Kosten von des Anbaus mit rund 130.000 € sind in den genannten Gesamtkosten beinhaltet.

Ein letzter großer Diskussionspunkt war die Sanierung der Flachdächer über den Nebenräumen. Der Vorschlag des Architekten war wiederum ein Flachdach, der Gemeinderat entschied sich letztlich für eine flachgeneigte Blechdachlösung.

Nach einer ausgiebigen Diskussion hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, auf Basis der Planung von Architekt Gerbing, den nächsten Schritt, die Finanzierung, in Angriff zu nehmen. Inzwischen wurde bei der Regierung von Mittelfranken ein entsprechender Förderantrag eingereicht. Nachdem es für Mehrzweckhallen im Gegensatz zu früher keine Förderung mehr gibt, hoffen wir auf Förderung als „Schulsportstätte“. Weiter wird zu klären sein, ob wir für die energetische Sanierung ein zinsverbilligtes Darlehen erhalten. Die Darlehenssätze bewegen sich dabei für Gemeinden derzeit bei unter 1%. Nach Abklärung der Förderung wird sich zeigen, wann die Sanierung der Mönchswaldhalle auch wirklich realisiert werden kann!

Über den weiteren Fortgang werde ich gerne weiter informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Stefan Maul
1. Bürgermeister




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