Mönchswaldgemeinde Mitteleschenbach im fränkischen Seenland




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LANDRATSAMT ANSBACH

Veröffentlichung Info zur Beifuß-Ambrosie

In den vergangenen Jahren trat die hoch allergene Beifußambrosie im Landkreisgebiet vereinzelt in der freien Landschaft und in Gärten auf. Es wurde festgestellt, dass die Verbreitung fast ausschließlich über Vogelfutter stattfand.

Um Gesundheitsschäden vorzubeugen ist es wichtig ein Ausbreiten in den Gärten und vor allem in der freien Landschaft zu verhindern. Es besteht ein großer Informationsbedarf. Viele Menschen kennen und erkennen diese Pflanze und Ihre negativen Eigenschaften nicht. In diesem Jahr ist zu beobachten, dass Altbestände verschwunden oder in der Anzahl der auftretenden Pflanzen zurückgegangen sind. Neu auftretende Bestände sind bisher nicht bekannt. Damit eventuelle neue Vorkommen bekannt werden und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen vollzogen werden können, ist man besonders auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Im Anhang der E-mail erhalten Sie eine 8-seitige Informationsbroschüre je 1x farbig und schwarz-weiß, mit der Bitte, diese über Ihr Gemeindeblatt, Gemeindebrief etc. und wenn möglich zusätzlich über Ihre Homepage zu veröffentlichen und somit jedem Bürger zur Verfügung zu stellen. Im Voraus besten Dank.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Rehn

Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Probleme in der Berufsschule?
Schlechte Noten?
Zwischenprüfung schlecht gelaufen?
 
Im Auftrag der Agentur für Arbeit sowie den Jobcentern unterstützt das bfz und Kolping im Landkreis Ansbach Auszubildende, deren erfolgreicher Berufsabschluss gefährdet ist.
 
Hierzu bieten wir ein umfassendes Förderangebot:
 
-          Unterricht in Kleingruppen
-          Aufarbeitung von Wissenslücken
-          Vorbereitung auf Klassenarbeiten
-          Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfung
 
Darüber hinaus erfolgt eine sozialpädagogische Unterstützung (z.B. Lernplan erstellen, Bewältigung von Prüfungsängsten) bei Problemen im Betrieb oder in der Berufsschule.
 
Ziel von abH ist ein erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung!
 
Wer hat Anspruch auf abH?
 
Voraussetzung für die Teilnahme sind unter anderem schlechtere Leistungen in der Berufsschule oder andere Defizite, die das Ausbildungsziel gefährden. Als Nachweis dient beispielsweise das Jahreszeugnis oder ein Notenstandsblatt des laufenden Schuljahres.
 
Die Teilnahme ist für Auszubildende kostenlos, da die Agentur für Arbeit und die Jobcenter diese Unterstützung finanzieren.
 
Für weitere Auskünfte bzw. Anmeldungen wenden Sie sich bitte direkt an das bfz:
 
bfz Ansbach
Tel.: 0981/ 48890-42
ursula.uebbing@an.bfz.de
 
bfz Dinkelsbühl
Tel.: 09851/ 58908-22
silke.oberortner@an.bfz.de

Der Neue Personalausweis


Am 01. November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Die bisherigen Personalausweise behalten weiterhin bis zum Ablauf des Gültigkeitsdatums ihre Gültigkeit. Das neue Dokument, Ihre wichtigste Karte, wurde gegenüber Ihrem alten Ausweis mit einigen hilfreichen Neuerungen versehen. Wie schon der bisherige Ausweis enthält auch das neue Dokument zahlreiche Sicherheitsmerkmale. Ihr neuer Personalausweis bietet Ihnen mit neu geschaffenen Funktionen viele Einsatzmöglichkeiten vor allem im Internet. Der Personalausweis ist in der Altagswelt weit mehr als ein Ausweisdokument bei der Grenz- und Personenkontrolle. Wie selbstverständlich weisen sich mehr als 60 Millionen Bürgerinnen und Bürger mit dem Personalausweis in vielen Situationen des täglichen Lebens aus: beim Eröffnen eines Bankkontos, beim Einchecken in Hotels oder am Check-in-Schalter einer Fluggesellschaft. Der Ausweis wird jederzeit und überall akzeptiert, wenn sich Bürgerinnen und Bürger, Kundinnen und Kunden identifizieren müssen. Damit der Personalausweis auch künftig als Reisedokument eingesetzt werden kann, erfüllt der "Neue" die Anforderungen der Internationalen zivilen Luftfahrtorganisation (ICAO). Damit setzt er Standards im internationalen Vergleich und im Speziellen innerhalb der Europäischen Union. Durch die Aufnahme eines digitalen Lichtbildes und ggf. digitaler Fingerabdrücke wird die Bindung zwischen Ausweisinhaber/in und Dokument deutlich erhöht. Die Ausweisinhaber/innen können selbst wählen, ob sie das zusätzliche Sicherheitsniveau durch die Aufnahme von Fingerabdrücken nutzen wollen. Die Einführung des neuen Personalausweises verfolgt das Ziel, die Voraussetzungen für sichere Kommunikation und eine sichere Identifizierung zwischen Bürger/innen Verwaltung und Unternehmen über die neuen Medien zu schaffen. Mittlerweile verlagern sich viele Prozesse und Transaktionen des alltäglichen Lebens immer mehr ins Internet oder werden durch elektronische Anwendungen ergänzt oder gar ersetzt. Einen Standard-Identitätsnachweis für die Online-Welt, der die gebotenen Sicherheitsaspekte erfüllt, gibt es bislang jedoch nicht. Die Nutzer müssen für zahlreiche Angebote mit jeweils eigenen Passwörtern bzw. Geheimnummern oder mit einer Vielzahl von Zugangskarten zurechtkommen.

Für wen wird der neue Ausweis ausgestellt?

Im Regelfall für Personen ab 16 Jahren. Für Kinder unter 16 Jahren können Personalausweise ohne Online-Ausweisfunktion beantragt werden, beispeilsweise für Reisen innerhalb der Europäischen Union. In dringenden Fällen kann ein vorläufiger Personalausweis ausgestellt werden.

Welche Unterlagen sind bei der Beantragung vorzulegen?

Neues biometrisches Passbild, alter Reisepass oder Personalausweis, alter Kinderausweis, Kinderreisepass, ggf. Geburtsurkunde sowie Einverständniserklärung beider Erziehungsberechtigter oder der Sorgerechtsnachweis bei nur einem Erziehungsberechtigten.

Gültigkeit des Dokuments

Personalausweise sind zehn Jahre gültig. Bei Personen unter 24 Jahren beträgt die Gültigkeitsdauer sechs Jahre. Vorläufige Personalausweise werden für eine Gültigkeitsdauer von höchstens drei Monaten ausgestellt.

Fingerabdrücke

Auf Wunsch des Antragsteller können auf dem Ausweis Fingerabdrücke abgelegt werden. Die Kombination von Lichtbild und Fingerabdrücken ermöglicht eine einduetige Zuordnung von Ausweisinhaber und Ausweis. Lichtbild und Fingerabdrücke dürfen nur von hoheitlichen Stellen wie zum Beispiel Polizeivollzugsbehörden oder Personalausweisbehörden zur Überprüfung der Echtheit des Ausweises und der Identität des Ausweisinhabers genutzt werden.

Neue Möglichkeiten mit dem nPA

Eine Möglichkeit ist das "Sich-online-Ausweisen", auch eID-Funktion (EID=elektronic Identity) oder Online-Ausweisfunktion genannt. Der Identitätsnachweis mit der EID-Funktion ermöglicht es Ihnen, sich im Internet sicher und eindeutig auszuweisen - im Sinne von "Das bin ich". Eine weitere Neuerung ist die Unterschriftsfunktion (elektronische Signatur). Mit ihr können Sie einfach und bequem online Verträge, Anträge und Urkunden unterzeichnen, die sonst nur per Schriftform rechtsverbindlich wären. Die elektronische Signatur dient also dazu, ein digital vorliegendes Dokument rechtsverbindlich zu unterzeichnen - im Sinne von "Das habe ich unterschrieben". In ihrer Form der qualifizierten elektronischen Signatur ist die Unterschriftsfunktion des neuen Personalausweises der eigenhändigen Unterschrift rechtlich gleichgestellt. Hierfür ist ein Zertifikat nötig (kostenpflichtig). Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind: ausweisen an Automaten, pseudonymer Zugang, Altersbestätigung, automatisch Formulare ausfüllen, Online-Behördengänge, barrierefreie Internetdienste nutzen, Zutrittskontrollen. Bestandteil des neuen PA ist u. a. ein Logo auf der Rückseite, das ab November 2010 Internetanwendungen, Automaten und Lesegeräte kennzeichnen wird, die den nPA unterstützen. Im Inneren der Ausweiskarte ist ein berührungslos lesbarer Computerchip untergebracht. Sowohl die Nutzung der Online-Ausweisfunktion als auch der Unterschriftsfunktion ist freiwillig. Sie entscheiden, ob Sie diese Funktionen nutzen möchten. Für die Verwendung zu Hause benötigen Sie die folgenden Komponenten: Lesegerät: Die wichtigste Komponente ist ein Kartenlesegerät, das für Karten mit kontaktloser Schnittstelle ausgelegt ist. Lesegeräte erhalten Sie im Handel. Empfohlen werden vom BSI zertifizierte Kartenleser. Mehr über die Typen und Sicherheit von Lesegeräten erfahren Sie im Internet.

IT-Sicherheitskits

Im Rahme des IT-Investitionsprogramms aus dem Konunkturpakt II stellt der Bund in den Jahren 2010 und 2011 24 Millionen Euro bereit, um die Verfügbarkeit von Lesegeräten zu fördern. Durch die Förderung können rund 1,5 Millionen so genannter IT-Sicherheitskits kostenfrei oder verbilligt ausgegeben werden. Die IT-Sicherheitskits enthalten einen sicheren Chipkartenleser. Informationen zur Nutzung von Chipkarten sowie weitere von den Zuwendungsempfängern individuell zusammengestellte Bestandteile ( z. B. Zugang zu webbasierten Aunwendungen oder Anitivierensoftware). Software: Damit eine Verbindung zwischen Computer und Ausweis ermöglicht wird, benötigen Sie eine Treiber-Software die auf Ihrem Computer installiert werden muss. Eine solche Software - die so genannte AusweisApp - können Sie im Internet ab November 2010 kostenlos herunterladen. PIN, PUK und Sperrkennwort: Zu Ihrer Sicherheit: Notieren Sie PIN, PUK, Sperrkennwort - wenn überhaupt - keinesfalls auf dem Ausweis und bewahren Sie diese Daten und den Ausweis nicht zusammen auf. PIN (Geheimnummer): Für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion benötigen Sie jedesmal Ihre 6-stellige PIN. Mit ihr geben Sie die Daten, die Sie an den Anbieter übermitteln, frei. Die PIN erhalten Sie nach der Beantragung Ihres Ausweises per Post zusammen mit einer PUK und einem Sperrkennwort zugeschickt. Sie können die PIN jederzeit ändern: zu Hause an Ihrem eigenen Computer mit Lesegerät oder in der Personalausweisbehörde Ihres Bürgeramtes. Für die Nutzung der Unterschriftsfunktion benötigen Sie eine eigene Signatur-PIN. Diese setzen Sie selbst, wenn Sie ein Signaturzertifikat auf Ihren Ausweis nachladen. PUK (Entsperrnummer): Die PUK dient - wie Sie es von Ihrer Mobilfunkkarte schon kennen - zum Aufheben der Blockierung wenn Sie Ihre PIN dreimal falsch eingegben haben. Sperrkennwort: Kommt Ihnen Ihr Personalausweis abhanden müssen Sie zu Ihrer Sicherheit den Ausweis und seine Funktionen sperren lassen. Wie schon der bisherige Ausweis enthlt auch das neue Dokument zahlreiche Sicherheitsmerkmale, die die Fälschungssicherheit erhöhen. Unter anderem gehören dazu der Sicherheitsdruck mit mehrfarbigen feinen Linienstrukturen (so genannte Guillochene und Mikroschriften, Oberflächenprägungen, ein integrierter Sicherheitsfaden sowie Hologramme und Kippbilder. Außerdem ist auf der Vorderseite eine neue Nummer aufgebracht: Die sechstellige Zugangsnummer, die im Übrigen keine Rückschlüsse auf Ihre person ermöglicht, benötigen Sie, wenn Sie Ihre PIN versehentlich zweimal falsch eingegeben haben. Die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen bieten einen guten Schutz gegen hoch kriminells Vorgehen. Letztendlich hängt die Sicherheit aber auch von der eingesetzten Computerumgebung des jeweiligen Nutzers ab. Sichheit kann nicht alles durch  technologische Vorkehrungen gewährleistet werden. Sie bracht auch die Mitwirkung des Nutzers. Das heißt: Wichtig ist, dass Ihr Computersystem sich ist, zum Beispiel durch aktuelle Virenscanner, eine Firewall und ein regelmäßig aktualisiertes Betriebssystem. Weitere Informationen zum sicheren Umgang mit dem neuen Personalausweis und zu Lesegeräten erhalten Sie im Internet unter www.personalausweisportal.de in den Rubriken Datenschutz und Datensicherheit sowie Das brauchen Sie.

Gebühren

Ausstellung von Personalausweisen ab 01. November 2010 Antragstellende Person ab 24 Jahren 28,80 Euro (10 Jahre gültig)

Antragstellende Person unter 24 Jahren 22,80 Euro (6 Jahre gültig)

Vorläufiger Personalausweis 10,00 Euro

Weitere Gebührenregelungen

Erstmaliges Aktivieren der Online-Ausweisfunktion bei der Ausgabe oder bei der Vollendung des 16. Lebensjahres gebühreinfrei. Nachträgliches Aktivieren der Online-Ausweisfunktion 6,00 Euro. Deaktivieren der Online-Ausweisfunktion gebührenfrei. Ändern der PIN im Bürgeramt 6,00 Euro. Ändern der Anschrift bei Umzügen gebührenfrei. Sperren der Online-Ausweisfunktion im Verlustfall gebührenfrei. Entsperren der Online-Ausweisfunktion 6,00 Euro. Kosten für das Aufbringen eines elektronischen Signaturzertifikates: Festlegung durch jeweiligen Anbieter. Künftig müssen Sie vor der Aushändigung des neuen Personalausweises im Passamt schriftlich erklären, ob Sie die Online-Ausweisfunktion möchten und dann den Empfang des PIN-Briefes bestätigen. Deshalb muß ab 01.11.2010 der neue PA immer selbst vom Bürger im Rathaus abgeholt werden. Wenn Sie mehr über den neuen Ausweis mit seinen neuen Möglichkeiten erfahren möchten, können Sie sich anhand einer Infobroschüre informieren, die in Kürze im Rathaus aufliegen wird oder im Internet auf den Seiten des Personalausweisportals unter www.personalausweisportal.de

Kein Versand einer neuen Lohnsteuerkate

Karte des Jahres 2010 behält auch für 2011 ihre Gültigkeit

In diesem Jahr erfolgt kein Versand einer Lohnsteuerkarte. Die Lohnsteuerkarte 2010 behält auch für das Jahr 2011 bis zur Einführung des elektronischen Verfahrens ihre Gültigkeit. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entfällt damit die Weitergabe der Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber darf die Lohnsteuerkarte 2010 nicht wie bisher am Jahresende vernichten, sondern muss die darauf enthaltenen Eintragungen auch für den Lohnsteuerabzug im Jahre 2011 zugrunde legen. Benötigen Sie während des Jahres 2010 eine Lohnsteuerkarte, wird diese noch von der Gemeinde ausgestellt. Wird im Jahr 2011 erstmalig eine Lohnsteuerkarte benötigt, stellt das zuständige Finanzamt auf Antrag eine Ersatzbescheinigung aus. Ausgenommen hiervon sind ledige Arbeitnehmer, die ab dem Jahr 2011 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen. Hier kann der Arbeitgeber die Steuerklasse I unterstellen, wenn der Arbeitnehmer seine steuerliche Identifikationsnummer (IdNr), sein Geburtsdatum sowie die Religionszugehörigkeit mitteilt und gleichzeitig schriftlich bestätigt, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt.

Sofern Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragen sind, gelten diese unabhängig vom Gültigkeitsbeginn auch im Jahr 2011 weiter. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind verpflichtet, die Steuerklasse und die Zahl der Kinderfreibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 umgehend durch das Finanzamt ändern zu lassen, wenn die Eintragungen von den Verhältnissen zu Beginn des Jahres 2011 zu ihren Gunsten abweichen, z. B. Eintragung der Steuerklasse I ab 2011, weil die Ehe in 2010 aufgelöst wurde und somit die Voraussetzung für die Steuerklasse III weggefallen ist. Diese Verpflichtung gilt auch, wenn die Steuerklasse II bescheinigt, die Voraussetzung für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrages für Alleinerzeihende im Laufe des Kalenderjahres jedoch entfällt.

Auch wenn sich ein für das Jahr 2010 eingetragener Freibetrag verringert (z. B. geringere Fahrtkosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder Verringerung eines Verlustes aus Vermietung und Verpachtung), kann dies ohne eine Korrektur zu erheblichen Nachzahlungen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung führen. Die Herabsetzung des Freibetrages kann beim Finanzamt beantragt werden.

Nach Einführung des elektronischen Verfahrens (voraussichtlich im Jahr 2012) müssen sämtliche antragsgebundene Einträge und Freibeträge erneut beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.

Hintergrund für die Weitergeltung der Lohnsteuerkarte 2010 ist die Umstellung auf ein zeitgemäßes elektronisches Verfahren. In diesem Zusammenhang wechselt ab dem Jahr 2011 die Zuständigkeit für die Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (z. B. Steuerklassenwechsel, Eintragung von Kinderfreibeträgen und anderen Freibeträgen) von den Meldebehörden auf die Finanzämter. Die Finanzämter können bereits im Jahr 2010 zuständig werden, falls die Änderungen den Lohnsteuerabzug 2011 betreffen. Dadurch entfällt für diese Fälle der Kontakt mit den Städten und Gemeinden. Für Änderungen der Meldedaten an sich (z. B. Heirat, Geburt, Kirchenein- und Austritt) sind weiterhin die Gemeinden zuständig.

Für das neue Verfahren müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber nur noch das Geburtsdatum und die IdNr mitteilen sowie die Auskunft geben, ob es sich um das Haupt- oder um ein Nebenarbeitsverhältnis handelt. Mit Hilfe dieser Informationen werden dem Arbeitgeber die lohnsteuerlichen Daten des Arbeitnehmers elektronisch durch die Finanzverwaltung zur Verfügung gestellt.

Hat das Arbeitsverhältnis auch schon im Jahr 2010 oder 2011 bestanden, liegen dem Arbeitgeber die erforderlichen Informationen (Geburtsdatum und IdNr) zum Abruf der Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) bereits vor. Diese wurden auf der Lohnsteuerkarte 2010 oder auf der Ersatzbescheinigung des Jahres 2011 aufgedruckt. Mehr Informationen finden Sie unter www.elster.de

 

 

 

 

Reckenberg-Gruppe

Wasserkunden erhalten Umsatzsteuer auf Antrag zurück.
 
Entsprechend der letzten Verbandsversammlung der Reckenberg-Gruppe werden nochmals alle Mitgliedsgemeinden und unsere Kunden von der Möglichkeit einer Umsatzsteuer-Rückerstattung informiert. Für ca. 1.400 Anträge konnte seit unserer letzten Veröffentlichung zwischenzeitlich die Differenz zur erhöhten Umsatzsteuer ausbezahlt werden.
Sie werden gebeten nachfolgenden Text nochmals bekanntzumachen:
Die Wasserversorger mussten aufgrund eines Schreibens des Bundesfinanzministeriums ab dem 11.08.2000 bei Beiträgen und Kostenerstattungen für Neubau oder Erweiterung von Gebäuden den vollen Mehrwertsteuersatz erheben (bis 31.12.2006: 16%, ab 01.01.2007: 19%). Die jährlichen Verbrauchsgebühren (Wasserabrechnungen) sind nicht betroffen, da diese bei 7% Umsatzsteuer belassen wurden.
Mit Urteil vom 08.10.2008 hat der Bundesfinanzhof als oberstes deutsches Finanzgericht entschieden, dass auf die genannten Leistungen der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 7 % anzuwenden ist. Aufgrund dieses Urteils und eines Schreibens des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen erstattet der Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberg-Gruppe die erhöhte Mehrwertsteuer für Neubau oder Erweiterung von Gebäuden nun auf Antrag zurück. Die Erstattung erfolgt durch die Reckenberg-Gruppe freiwillig. Eine rechtliche Verpflichtung besteht nicht.
 
Anträge können in der Geschäftstelle, Reutbergstraße 34, 91710 Gunzenhausen, Telefon 09831/6781-0 angefordert werden oder im Internet unter www.reckenberg-gruppe.de heruntergeladen werden. Zudem liegen die Anträge bei den jeweiligen Mitgliedsgemeinden zur Abholung bereit.
 



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