Mönchswaldgemeinde Mitteleschenbach im fränkischen Seenland




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Die Biotonne!


Seit 1. April 2010 werden nun auch im Landkreis Ansbach organische Abfälle 14tägig getrennt gesammelt und verwertet.


Der Landkreis geht davon aus, dass der Anteil organischer Stoffe im Restmüllbislang bei circa 40 Prozent liegt. Dies kostet den Landkreis und damit auch den Gebührenzahler bares Geld. Grund dafür ist, dass der Landkreis für jede Tonne Restmüll, die verbrannt werden muss, etwa 165 Euro zahlt, während jede Tonne Biomüll, die in der Kompostierungsanlage verarbeitet wird, nur rund 45 Euro kostet. Zudem wird der Biomüll in der Kompostierungsanlage zu wertvollem Dünger verarbeitet und damit wieder dem Naturkreislauf zugeführt. „Die Nutzung der Biotonne ist gut für unsere Umwelt, den Landkreis und den Geldbeutel des Gebührenzahlers. Ich hoffe, dass sich diese Erkenntnis auch im Landkreis durchsetzt und einen hohen Anschlussgrad begünstigt", so Landrat Rudolf Schwemmbauer.
Die Biotonne ist nicht nur für Bürgerinnen und Bürger ohne Biotonne, sondern auch für Eigenkompostierer ideal, da Knochen, Unkraut oder Schalen von Südfrüchten nicht auf den Kompost, sondern in die Biotonne gehören.
Der richtige Umgang mit der Biotonne
 
 
Was darf hinein?
 
JA                                                                                            NEIN
 

Blumenabfälle/ -erde                                                 Speisefette und -öle

Gartenabfälle                                                              Getränkeverpackungen

  • Rasenschnitt                                                         Medikamente
  • Unkraut                                                                   Hygieneartikel
  • Laub                                                                        Windeln                                 
  • Stauden                                                                  Textilien
  • Zweige                                                                    Blumentöpfe                         

Gemüse- und Obstabfälle                                        Staubsaugerbeutel               

Schalen von Früchten, Eiern, Nüssen                     Asche             

Speiseabfälle                                                               Straßenkehricht                    

Kaffeefilter und Teebeutel                                          Haustierstreu

Knochen, Fischgräten                                                 Zigarettenkippen                   

Hornspäne, Haare, Federn                                        Schnüre                                                         

Küchentücher (Zellstoff)

Papier, Pappe (geringe Mengen)                                                                                                         

Holzabfälle (unbehandelt)                                                            
 
Die Biomüllsammlung ist ein anspruchvolles Sammelsystem. Über das ganze Jahr hinweg ist dem Sammelbehälter, abhängig von der Wetterlage, besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
 
Biotonne im Sommer
 
Aufgrund der relativ hohen Temperaturen im Sommer beginnt der Abbau des organischen Materials bereits in der Biotonne. Die dadurch frei werdenden Gase locken verstärkt Fliegen zur Eiablage an. Durch Beachtung einiger Grundregeln können diese Probleme weitgehend vermieden werden:
 

  • Die Biotonne möglichst im Freien an einem schattigen Platz aufstellen, da Wärme die Abbauprozesse und damit die Geruchsentwicklung und Madenbildung begünstigt.
    Den Boden der Biotonne mit zusammengeknüllten Zeitungen, Eierkartons oder Pappe auslegen. Das Papier nimmt das Sickerwasser der nassen Küchenabfälle auf.
  • Feuchte Küchenabfälle abtropfen lassen,  in Zeitungspapier oder Papiertüten (keine Plastiktüten!) einwickeln und locker in die Tonne geben.
  • Biotonne und Sammelgefäße in der Küche wegen der Insekten stets geschlossen halten.
  • Biotonne reinigen, wenn die Zeitungen nicht dichtgehalten haben.

Sind trotzdem Fliegenmaden vorhanden, hilft oft die Zugabe von etwas Gesteinsmehl oder gelöschtem Kalk. Beides ist im Gartenhandel erhältlich. 
 
Biotonne im Winter
Auch im Winter stellt die Feuchtigkeit des Sammelgutes das eigentliche Problem dar. Hier gilt es, durch geeignete Maßnahmen wie Einwickeln in Papier oder Verwendung von verrottbaren Kunststoffsäcken zu verhindern, dass das Material am Behälter festfriert.
Gemäß der Satzung des Landkreises Ansbach hat der Benutzer des Behälters dafür zu sorgen, dass eine problemlose Entleerung möglich ist. Notfalls ist das Material kurz vor der Abholung mit einem Werkzeug (z. B. Holzlatte) von der Behälterwandung zu lösen.
Gesundheitlicher Aspekt
Nach Aussagen des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen belegen Studien anerkannter Hygieneinstitute die gesundheitliche Unbedenklichkeit für Benutzer der Biotonne. Der gesunde Mensch wird durch die Biotonne und den darin enthaltenen Aerosolen (pathogene Bakterien, Schimmelpilze und Hefen) nicht gefährdet. Demnach ist die Keimbelastung bei der Biotonne nicht erkennbar größer als beim Sammeln von ungetrenntem Hausmüll. 



 


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