Mönchswaldgemeinde Mitteleschenbach im fränkischen Seenland




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Pfarramt
St. Nikolaus
St. Walburga
Gersbach


Sankt -Nikolaus-Kirche

(Pfarrkirche)

Um 1190 weihte Bischof Otto von Eichstätt ein Gotteshaus in "Eskenbach". Wahrscheinlich ist es die heutige Pfarrkirche gewesen, die den Heiligen Nikolaus und Sola geweiht ist. Der einfache spätgotische Bau aus Sandstein wurde 1701 und 1702 renoviert nach dem sie im dreißigjährigen Krieg im Jahre 1656 notdürftig hergerichtet worden war. 1667 erhielten die Heiligenpfleger für die Kirche ein Sammelpatent, dessen Ertrag sich aber nur auf 10 fl 18 x belief. Eine Reihe von frommen Stiftungen aus jener armen Zeit zeigte die Liebe der Gemeinde zu ihrer Kirche. Z.B. schenkte der Arzt P.Riedel ein Muttergottesbild, das er im Jahre 1677 aus Ungarn mitgebracht hatte. Die Bärenwirtin aus Eichstätt, die wohl von Mitteleschenbach war, stiftete 1696 ein Bildnis der heiligen Walburgis, 1695 ließ Markgraf Schenk von Stauffenberg auf seine Kosten ein heiliges Grab errichten usw. In der jüngsten Zeit erweiterte man die viel zu klein gewordene Kirche in der Weiße, daß 1895 ein neuer Chor und ein neues Schiff erbaut wurde, wobei die alte Kirche als Querschiff stehen blieb, eine geniale Lösung der schwierigen Frage der Vergrößerung. Die Kosten beliefen sich auf 30000 Reichsmark, wovon der Staat 2/3, die Gemeinde den Rest bestritt. Die Weihe erfolgte am 10. Mai 1900. Den Hochaltar ziert ein Kruzifix aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Aus derselben Zeit stammen die Figuren im Schrein, welche die Heiligen Nikolaus, Bartholomäus (Sola ?) und Margaretha darstellen. Es sind gute Schnitzwerke, die früher in der evangelischen Kirche in Tannhausen waren. Wertvoll sind auch die um 1520 entstandenen Hochrelieffiguren der Beweihnung Christi. 1912 erhielt die Kirche ein neues Geläute, indem zu der verbliebenen alten Glocke drei neue hinzukamen. Während des 1. Weltkrieges im Jahre 1917 wurden wieder zwei Glocken requiriert. Der mutige Zugriff eines Gemeindebürgers, der die restlichen Glocken verbarg, rettete die Gemeinde damals vor einem Totalverlust des Geläuts. Nach dem Krieg kamen die Glocken wieder aus der Versenkung und der allseits geachtete Bürger Lederer vervollständigte das Geläut wieder durch die Stiftung von zwei neuen Glocken.
1921 bekam die Kirche auch elektrische Beleuchtung.
Wieder war es ein Krieg, der das Geläut der Gemeinde bedrohte. Bis auf eine einzige Glocke mußten die Mitteleschenbacher 1943 alles abliefern. Es gelang der Gemeinde zu der einzigen Glocke später eine zweite dazu zu kaufen.
1976 wurden vier neue Glocken im Wert von 70.000,- DM und einem Gesamtgewicht von 2,9t. (Die größte wiegt 1,115t., die übrigen bringen 0,78t., 0,55t. und 0,445t.) angeschafft.
Die Orgel die um die Jahrhundertwende als vorläufige Einrichtung eingebaut wurde, ist im Jahre 1989 durch Orgelbaumeister Kreuzer aus München im Gesamtwert von 200.000,- DM komplett ausgetauscht worden.











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